Was hilft bei welchen Beschwerden?

Wie behandelt der Naturheilkundler welche Beschwerden? Welche Therapien sind angeraten, bestimmte Symptome zu behandeln? Welche Ernährung ist sinnvoll? Was ist der aktuelle Stand des naturheilkundlichen Wissens? Gibt es für die Behandlung natürliche Wirkstoffe mit ausreichend Erfahrungswerten? Gibt es wissenschaftliche Untersuchungen zu natürlichen Behandlungsmethoden?



Ausleitung von Quecksilber und Thallium nach Dr. Clark

Alternativ zur Quecksilberausleitung nach Dr. Klinghardt mit Koriander, Bärlauch und Chlorella gibt es ein ebenfalls sehr wirksames Verfahren, welches Dr. Hulda Clark entwickelt hat. Es verwendet die beiden körpereigenen Aminosäuren Lysin und Glutaminsäure. Patienten, die diese Kur gemacht haben, sagen aus, sie sei mit weniger Nebenwirkungen verbunden als die Methode nach Dr. Klinghardt.


Lysin und Glutaminsäure findet man in 10 verschiedenen weißen Blutkörperchen (Lymphozyte, neutrophile Granulozyten, eosinophile Granulozyten ...).  Normalerweise werden z.B. Viren von CD4- und CD8-Lyphozyten beseitigt, aber wenn sie kein Lysin und keine Glutaminsäure haben, können sie das nicht. Alle weißen Blutkörperchen die kein Lysin und keine Glutaminsäure  haben, enthalten Quecksilber und/oder Thallium. Diese kommen von Amalgam Depots aus vielen verschiedenen Stellen des Körpers (auch wenn Sie kein Amalgam mehr in den Zähnen haben).

Anwendung von Lysin und Glutaminsäure

Sie bekommen Lysin und Glutaminsäure - jeweils als Pulver - meist getrennt in jeweils einem Beutel. Diese beiden Beutel sind sorgfältig miteinander zu mischen.

Aus dieser Mischung erstellen Sie dann zunächst eine wässrige Lösung:

Das gesamte gemischte Pulver in etwa einem halben Liter Wasser einrühren, in einen metallfreien Topf geben, alles erhitzen (nicht kochen) bis das Pulver sich aufgelöst hat. Die Temperatur sollte größer als 60 Grad sein, um alle Bakterien zu töten. Bitte nicht mehr als 80 bis 90 Grad erhitzen, weil sonst die Wirkung von Lysin beeinträchtigt wird. Wenn Sie einen weißen, kristallinen Niederschlag am Boden erhalten, muss die Flüssigkeit vor dem Gebrauch gut geschüttelt werden, um sicher zu stellen, dass alles Pulver gelöst ist.

Von dieser Lösung nehmen Sie 4 x täglich etwa einen Esslöffel ein.

Sie können diese Lösung immer wieder neu erhitzen, um das Pulver aufzulösen. Da es keine Konservierungsmittel enthält, muss man es alle vier Tage wieder erhitzen, um alle sich vermehrende Bakterien abzutöten.

Die Kur muss etwa ein ¾ Jahr lang durchgeführt werden.

Hinweis: Andere Metalle wie Kupfer, Kobalt, Vanadium, Nickel, etc. leiten Sie mit der LA-Kur aus, welche die Aminosäuren Lysin und Aspartinsäure verwendet.

Was ist Lysin?

Lysin (Aminosäure mit Koliagenase-lnhibitor-Wirkung) verhindert Metastasen

L-Lysin ist wichtig für das Wachstum, zur Aufrechterhaltung des Stickstoffgleichgewichtes bei Erwachsenen, bewährtes Mittel gegen Herpes simplex (Fieberblase), Aphten. Wenn Aphten nach Nüssen und Schokolade auftreten, liegt das an dem enthaltenen Arginin, das der Herpes simplex-Virus braucht. Arginin ist ein Gegenspieler zu Lysin. Es verbessert den Appetit, fördert die Magensäfte. Es zersetzt sich beim Kochen. Lysin wird zur Produktion von Antikörpern, Hormonen und Enzymen gebraucht.

Lysin kann der menschliche Körper nicht selbst herstellen. Es gibt Arbeiten, die eine karzinomhemmende Wirkung von Lysin vermuten lassen. Erfolgreiche Anwendungen werden auch bei Arteriosklerose, Infektionskrankheiten, chronischen Entzündungen und allergischen Erkrankungen (auch Asthma), meist in Kombination mit Vitamin C und anderen Supplementen berichtet. Lysin wird auch in den von Dr. M. Rath vertretenen Strategien gegen Krebs eingesetzt - "es verteidigt das Bindegewebe gegen das Eindringen von invasiven Erkrankungen".

Lysin ist eine essentielle Aminosäure, die vorwiegend im Muskelgewebe und im Kollagen vorkommt. Es fördert das Knochenwachstum bei Kindern und stimuliert die Magensaftsekretion. Sie besitzt einen hemmenden Effekt auf den Herpes Simplex-Virus. Lysin sorgt für bessere Konzentrationsfähigkeit. Es verwertet Fettsäuren, die für die Energieproduktion gebraucht werden und hilft bei manchen Problemen mit der Fruchtbarkeit.

Eine ausschließlich vegetarische Ernährung führt häufig zu einer Unterversorgung von Lysin. Hohe Vorkommen sind in tierischen Proteinen wie in Milch, Eier, Fleisch, Fisch, wenig dagegen ist in pflanzlichen Proteinen (außer Buchweizen und Sojaprodukten) zu finden.

Lysin verstärkt die Wirkung von Arginin, das wiederum essentiell für Herpes-simplex-Viren ist. L-Lysin verdrängt kompetitiv L-Arginin von dem gemeinsamen Transportsystem durch die Intestinalwand. Das Virus baut fälschlicherweise L-Lysin in seine DNA-Strukturen ein, wodurch sein Wachstum gestoppt wird..

Es verstärkt die Speicherung von Calcium im Körper.

Anzeichen für Lysinmangel: Gerötete Augen, Schwindel, Haarausfall, Anämie, Konzentrationsstörungen

Bemerkungen: Ältere Menschen brauchen mehr Lysin als jünger (besonders Männer). Bei Herpesinfekten täglich 3 bis 6 Gramm Lysin zusammen mit lysinreicher Nahrung verabreichen, Zur Verhinderung von Herpes und Mundinfekten: Täglich 500 bis 1000 mg zwischen den Mahlzeiten.

Die überragende Rolle von Lysin für die Gesundheit

Die Stoffwechselfunktionen in unserem Körper sind durch eine biologische Sprache geregelt. Wir kennen heute etwa zwanzig Aminosäuren, die alle Eiweiße unseres Körpers aufbauen. Diese Bausteine des Lebens funktionieren wie die Buchstaben des Alphabets. Mit Aminosäuren lassen sich unzählig viele biologische Worte (Peptide) und Sätze (Eiweiße oder Proteine) bilden. Wie das Beispiel Lysin zeigt, haben darüber hinaus die einzelnen Aminosäuren (Buchstaben) wichtige Stoffwechselfunktionen für sich selbst. Die Mehrzahl dieser Aminosäuren können die Zellen des Körpers selbst herstellen. Diese Aminosäuren werden nicht-essentielle Aminosäuren genannt. Neun Aminosäuren können vom Körper nicht selbst produziert werden und werden deshalb essentielle (lebenswichtige) Aminosäuren genannt; sie müssen mit der Nahrung zugeführt werden.

Lysin ist eine der wichtigsten essentiellen Aminosäuren. Sie spielt unter den Aminosäuren eine ebenso bedeutende Rolle wie Vitamin C unter den Vitaminen und ihr täglicher Bedarf übersteigt den aller anderen Aminosäuren. Lysin ist auch der Grundbaustein für die Aminosäure Karnitin, die für den Energiestoffwechsel der Zelle entscheidend ist. Die Bedeutung von Lysin im menschlichen Körper wird schon allein durch die große Speichermenge dieser Aminosäure deutlich. Kollagen, das wichtigste Strukturmolekül für den Aufbau von Knochen, Haut, Blutgefäßwänden und allen anderen Organen, besteht zu ca. 25% aus zwei Aminosäuren, Lysin und Prolin. Ein Körper von 70 kg hat zu jedem Zeitpunkt über ein Pfund Lysin gespeichert! Eine Überdosierung durch Lysin ist ebenso unmöglich wie eine Überdosierung an Vitamin C. Unser Stoffwechsel ist mit dem Umgang großer Mengen Lysin vertraut und scheidet die nicht benötigten Moleküle einfach aus. Dahingegen leiden fast alle Menschen an einer chronischen Unterversorgung mit Lysin.

Das Gleichgewicht zwischen kollagenverdauenden Enzymen und Blockern

Man unterscheidet bei den Blockern körpereigene Moleküle und solche, die von außen mit der Nahrung zugeführt werden müssen (Lysin). Die körpereigenen Blocker (neutralisierende Enzyme) bilden dabei die erste Garde, die dafür verantwortlich ist, das Wechselspiel zwischen den im Gleichgewicht befindlichen Systemen zu gewährleisten. Lysin-Moleküle erfüllen dieselbe Funktion, sind aber nur als zweite Garde zu verstehen, die einspringt, wenn die körpereigenen Systeme nicht ausreichen oder versagen. Daher kann ein Überschießen der blockierenden Funktionen durch Lysin auch dann ausgeschlossen werden, wenn diese Aminosäure in höheren Mengen von 10 Gramm pro Tag und mehr eingenommen wird. Ein zweiter wichtiger Sachverhalt ist die Balance zwischen kollagenverdauenden Mechanismen und Blockern in Gesundheit und Krankheit. Normalerweise sind die beiden Systeme im Gleichgewicht. Wenn zum Beispiel Zellen der Immunabwehr (Polizei...) durch den Körper wandern, kommt es vorübergehend zu einem Ungleichgewicht der beiden Systeme. Binnen weniger Augenblicke wird dieses Ungleichgewicht gegenreguliert und das Gleichgewicht zwischen verdauenden und blockierenden Systemen wird wieder hergestellt. Dagegen kommt es beim Krebs und den anderen beschriebenen Krankheiten zu einem dauerhaften Übergewicht der kollagenverdauenden Mechanismen. Da die natürlichen Blockademoleküle nicht ausreichen, dieses Übergewicht zu korri-gieren oder sich dabei schlicht erschöpfen, ist eine hochdosierte Nahrungsergänzung durch Lysin die einzig mögliche Therapie. Ziel dabei ist es, das gestörte Gleichgewicht durch eine dauerhaft hohe Konzentration von Lysin-Blockern zu korrigieren.

Die Aminosäure Lysin als wichtigster Gegenspieler kollagenverdauender Enzyme in der Nahrung

Für aggressive Krankheiten, wie Krebs und Infektionskrankheiten, ist die Kollagenverdauung geradezu Voraussetzung. Darüber hinaus ist dieser Mechanismus bei fast allen Krankheiten in den fortgeschrittenen Stadien beteiligt. Jede therapeutische Möglichkeit, den Mechanismus der Kollagenverdauung aufzuhalten oder auch nur abzuschwächen, wird damit zu einem der wichtigsten Therapiemaßnahmen der Medizin überhaupt. Die Natur selbst stellt zwei große Gruppen von Molekülen für die Blockade der Kollagenverdauung zur Verfügung. Die erste Gruppe sind körpereigene Enzymblocker, die die Wirkung der kollagenverdauenden Enzyme innerhalb von wenigen Augenblicken neutralisieren können. Die zweite Gruppe sind die Enzymblocker, die wir mit der Nahrung oder als Nahrungsergänzung zuführen. Der wichtigste Blocker kollagenverdauender Enzyme in der Nahrung ist die natürliche Aminosäure Lysin. In genügender Menge als Nahrungsergänzung zugeführt, blockiert Lysin die Ankerplätze (Haftstellen) für die kollagenverdauenden Enzyme im Bindegewebe. Auf diese Weise blockiert Lysin die Möglichkeit für die kollagenverdauenden Enzyme, ihre Wirkung zu entfalten und das Bindegewebe unkontrolliert aufzulösen. Während die Zellen nach wie vor hohe Mengen an kollagenverdauenden Enzymen produzieren, können diese ihre Wirkung nicht mehr in vollem Umfang entfalten. Ein ungezügelter und unkontrollierter Abbau von Kollagen und Bindegewebsstrukturen wird dadurch verhindert. Auf diese Weise kann die Ausbreitung von Krankheiten vermindert oder ganz gestoppt werden.

Lysin-Therapie bei weiteren Krankheiten

Der therapeutische Einsatz von Lysin zur natürlichen Krankheitsbekämpfung ist nicht auf das Krebsgesche-hen beschränkt. Auch viele andere Krankheiten, bei denen die Schulmedizin bisher keine wirksamen Heilmit-tel kennt, werden auf natürliche Weise behandelbar.

Was ist Glutaminsäure?

Glutaminsäure ist wohl der wichtigste Transmitterstoff, der für die Kommunikation zwischen den einzelnen Gehirnzellen von größter Bedeutung ist. Sie wird deshalb auch oft als "Hirntreibstoff" bezeichnet. Sie neutralisiert Ammoniak, das auf die Hirntätigkeit lähmend wirkt, indem sie ihn in Glutamin umwandelt. Frau Dr. Clark setzt sie zur Entgiftung des Gehirnes ein.

Die Glutaminsäure ist ein Bestandteil von Polypeptidketten und Proteinen. Für die Synthese der Transmitter-Glutaminsäure werden wahrscheinlich die auch im Zwischenstoffwechsel verwendeten Wege genutzt. Verschiedene Krankheitsbilder werden neuerdings ursächlich mit Störungen der Glutaminsäuretransmission in Verbindung gebracht: beispielsweise Epilepsie, Ischämie, Chorea Huntington, Alzheimersche Krankheit und Parkinson-Krankheit.

Als solche ist sie Bestandteil der Polypeptidketten von Proteinen. Darüberhinaus hat sie viele Funktionen im Zwischenstoffwechsel. Ihre ionisierte Form, das Glutamat, ist der wichtigste erregende Neurotransmitter im zentralen Nervensystem der Wirbeltiere. Sie dient als Präkursor in der Synthese von gamma-Aminobuttersäure, des wichtigsten hemmenden Neurotransmitters im zentralen Nervensystem der Wirbeltie-re.

Auch in der Netzhaut hat die Glutaminsäure sehr wahrscheinlich eine Transmitterfunktion. Im Gehirn der Wirbeltiere verkörpert die freie Glutaminsäure die Aminosäure mit der weitaus höchsten Konzentration.

Bisher wurden, von den gelegentlichen Beobachtungen einer extrasynaptischen Hyperpolarisation abgesehen, nur exzitatorische Glutaminsäureeffekte verzeichnet. Bei Wirbellosen, namentlich bei Insekten, spielt die Glutaminsäure als Transmitter für die neuromuskuläre Endplatte eine besondere Rolle.

Glutaminsäure wird als natürlicher Geschmacksverstärker verwendet und erhält als Lebensmittelzusatzstoff die Bezeichnung E 620.