
In einer Studie aus Sydney, Australien, konnte bei Patienten mit einer koronaren Herzerkrankung ein niedriger Spiegel an Docosahexaensäure (DHA) mit einer Depression in Verbindung gebracht werden. Sowohl kardiovaskuläre Erkrankungen und Depressionen konnten unabhängig voneinander mit einem Mangel an Omega-3-Fettsäuren assoziiert werden.
Die Studie sollte untersuchen, ob die Omega-3-Fettsäuren ein mögliches Bindeglied zwischen einer Depression und einer kardiovaskulären Erkrankung darstellen.
Folgende Plasmaspiegel von Omega-3-Fettsäuren wurden bei 100 hospitalisierten ACS – Patienten überprüft: Eicosapentaensäure (EPA), DHA und der Gesamtgehalt an Omega-3-mehrfachungesättigten Fettsäuren (PUFAs).
Die gefundenen Ergebnisse zeigen, dass Patienten mit einer aktuell bestehenden Depression auch einen signifikant niedrigeren Plasmaspiegel an PUFAs und an DHA aufweisen. Zudem konnte gezeigt werden, dass, je schwerer die Depression war, desto niedriger die DHA-Plasmaspiegel waren.
Eine ähnliche, aber nicht signifikante Verbindung konnte zwischen der Schwere der Depression und den EPA- und PUFAs-Plasmaspiegeln geknüpft werden.
Die Ergebnisse dieser Studie liefern eine potezielle Erklärung für die beobachtete Verbindung zwischen kardiovaskuären Erkrankungen und Depressionen.
Parker GB, Heruc GA, et al, Psychiatry Res, 2006 Feb 22; [Epub ahead print].
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