
Dass eine Hormonersatztherapie in den Wechseljahren nicht nur Hitzewallungen oder Schlafstörungen lindert, sondern, auch gesundheitliche Risiken birgt, haben groß angelegte Studien in den letzten Jahren eindrucksvoll gezeigt. Eine Meta Analyse bestätigt jetzt den Zusammenhang zwischen Hormoneinnahme und Hirnschlägen. Nach den neuen Ergebnissen steigt durch die Hormonersatztherapie das Schlaganfallrisiko um durchschnittlich 29 %, wie das "British Journal" schreibt.
Für ihre Untersuchung hatten die britischen Forscher der Universität Nottingham die Dateien von 28 Studien mit knapp 40 000 Frauen in und nach der Menopause neu ausgewertet. Wie die Auswertung zeigte, traten unter der Hormoneinnahme vor allem ischämische Schlaganfälle auf, wie sie durch eine unzureichende Blutversorgung zum Gehirn entstehen. Auch die Schwere des Hirnschlags stand im Zusammenhang mit einer Hormonersatztherapie.
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