Lexikon der Naturheilkunde - Neues aus der Forschung

Eine vermehrte Aufnahme von EPA und DHA verbessert die Blutlipidwerte

In einer randomisierten Studie in Grossbritannien, welche 258 Personen im Alter zwischen 45 und 70 umschloss, senkte die vermehrte Aufnahme von langkettigen Omega-3 PUFAs die Plasmatriglyceride und verbesserte die LDL-Grösse.

Für einen Zeitraum von 6 Monaten unterzogen sich die Teilnehmer einer Diät, in welcher die Verteilung der Omega-3- zu den Omega-6-Fettsäuren in ihrer Ernährung verändert wurde. Alpha-Linolensäure, Eicosapentaensäure (EPA) und / oder Docosahexaensäure (DHA) wurden der Nahrung zugefügt.

Vier verschiedene Diäten (mit Verteilungen von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren zwischen 5:1 und 3:1), wobei bei jeder 6% der Energie aus PUFAs gewonnen wurde, wurde mit einer Kontrolldiät verglichen, welche eine Verteilung von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren von 10:1 hatte.

In der Gruppe, welche die Diät mit der 3:1 Verteilung von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren (durch Zugabe von EPA und DHA) zu sich nahm, wurden Senkungen im Triglyceridwert (sowohl nüchtern als auch postprandial) und in den Proportionen der kleinen, dichten LDL, welche mit einer Insulinresistenz in Verbindung gebracht werden, gefunden.

Die Ergebnisse lassen darauf schliessen, dass die erhöhte Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren, EPA und DHA, einen Nutzen für Frauen nach den Wechseljahren und Männern zwischen 45 und 70 durch Senkung der Triglyceridwerte und Verbesserung der Grösse der LDL-Partikel haben könnte.

Griffin MD, et al. Effects of altering the ratio of dietary n-6 to n-3 fatty acids on insulin sensitivity, lipoprotein size, and postprandial lipemia in men and postmeno pausal women aged 45-70 y: the OPTILIP Study. Am J Clin Nutr, 2006; 84(6): 1290-8.

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