Lexikon der Naturheilkunde - Neues aus der Forschung

Eine gesteigerte Magnesiumaufnahme könnte die Insulinempfindlichkeit verbessern

In einer amerikanischen Studie mit 1223 Männern und 1485 Frauen ohne Diabetes war die gesteigerte Aufnahme von Magnesium mit der Nahrung mit einer verbesserten Insulinempfindlichkeit verknüpft. Die mittlere Magnesiumaufnahme sowohl über die Nahrung als auch über Supplemente lag bei den Männern bei 298 mg pro Tag und bei den Frauen bei 281 mg pro Tag. Die Nahrungsmittel, welche hauptsächlich zur Magnesiumversorgung beitrugen, waren Magermilch, Kaffee, Getreide, dunkles Brot, Bananen, Hühnchen ohne Haut, Bier und Orangensaft.

Teilnehmer, welche im obersten Fünftel der Magnesiumaufnahme lagen, hatten eine deutliche höhere Insulinempfindlichkeit verglichen mit den Teilnehmern im untersten Fünftel.

In Anbetracht der sich ausdehnenden und steigenden Verbreitung von Typ-2-Diabetes sind diese Ergebnisse von Bedeutung.

Die Autoren schlossen daraus: «Diese Studie unterstützt die Hypothese, dass die erhöhte Aufnahme von Magnesium die Glucose- und Insulinhomöostase verbessern und dadurch das Risiko an einem Typ-2-Diabetes zu erkranken senken kann.»

Die Ergebnisse sollten die Menschen ermutigen ihre Ernährung mit magnesiumreicher Kost zu bereichern wie z.B. mit Vollkornprodukten, die auch viele Ballaststoffe enthalten,  welche das Typ-2-Diabetes-Risiko zusätzlich senken können.

Rumawas ME, et al. Magnesium intake is related to improved insulin homeostasis in the framingham offspring cohort. J Am Coll Nutr 2006; 25(6): 486-92.

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