
Eine Forschergruppe der Universität von Kalifornien, Berkeley untersuchte, ob eine spezifische Ernährung und die Einnahme von spezifischen Mikronährstoffen (Zink und Folat) und Antioxidanzien (Vitamin C, E und Betacarotin) mit der Samenqualität verknüpft werden kann. Siebenundneunzig gesunde Nichtraucher spendeten Samen, und die tägliche Nährstoffaufnahme über die Nahrung und die Supplemente wurden über einen Ernährungsfragebogen erfasst. Der Aufnahmegrad wurde unterteilt in niedrig, mäßig und hoch. Die Samenmenge, die Spermienkonzentration und die Gesamtanzahl und Beweglichkeit der Spermien wurden gemessen. Eine hohe Einnahme an Antioxidanzien konnte mit einer besseren Samenqualität assoziiert werden. Dabei konnten folgende positive Verbindungen beobachtet werden:
Die Folat - und Zink - Einnahme konnte nicht mit einer verbesserten Samenqualität in Verbindung gebracht werden. Die Autoren schlossen daraus, dass bei gesunden Nichtrauchern eine höhere Einnahme von Antioxidanzien mit einer höheren Spermienanzahl und -beweglichkeit verknüpft werden kann.
Quelle: Human Reproduction 2005;20(4):1006-12
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