
In einer Studie an der Universität Melbourne in Australien, welche 533 nichtrauchende Frauen nach der Menopause einschloss, konnte die zusätzliche Einnahme von Vitamin E oder C die Knochenresorption (sukzessiver Verlust der Knochenmasse) unterdrücken und dadurch auf die mögliche Rolle dieser antioxidativen Vitamine in der Prävention der Osteoporose hinweisen.
Von den 533 Teilnehmern verwendeten 22 regelmäßig Vitamin C oder Vitamin E. Es konnte eine negative Verbindung zwischen der Dauer der Einnahme von antioxidativen Supplementen und den biochemischen Markern der Knochenumwandlung gefunden werden und ebenso der Hinweis eines verstärkten Effektes der Antioxidantien auf die Osteoblastendifferenzierung.
Trotzdem waren die Messwerte der Knochenmineraldichte (BMD) des gesamten Körpers davon nicht betroffen. Die Ergebnisse dieser Studie weisen nichtsdestotrotz darauf hin, dass die antioxidativen Vitamine C und E für die Prävention der Osteoporose von Vorteil sein könnten.
Pasco JA, Henry MJ, et al, J Womens Health, 2006; 15(3): 295-300.
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