Naturheilkunde von A bis Z
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass man einen Text nur dann versteht, wenn man auch die Worte definieren kann, die in den Texten vorkommen. Es ist nicht zu vermeiden, dass wir in unseren Texten Worte verwenden, die Sie vielleicht nicht immer verstehen. In unserem Lexikon finden Sie Antworten.


Herkunft: Iran, Kaukasus und Armenien; dort gibt es noch heute die meisten Sorten. Weltweit gibt es etwa 200 Sorten. Die Quitte ist in vielen Gärten Europas anzutreffen und wird auch kultiviert, gelangt aber nur selten in den Handel. Die Ernte findet im Oktober statt. Quitten sind sehr druckempfindlich und verderben leicht.
Als Frucht der Liebesgöttin Aphrodite galten die Früchte als Symbol für Glück, Liebe und Fruchtbarkeit. In römischen Herrenzimmern sollen die Früchte gelegen haben, um mit ihrem zitronenähnlichen Duft Frauen zu betören.
Drogen: Früchte: Zucker (9-10%), Säuren, Gerbstoffe, Pektine, ätherisches Öl
Samen (Kerne): Schleimstoffe (20%), fettes Öl (15%)
Die Heilkraft der Quitte ist seit alters her bekannt. Sie wird angewendet als hustenstillendes Mittel, bei Halsentzündungen, Nervosität und Magen-Darm-Beschwerden.
Hippokrates schätzte sie als blutstillendes Mittel.

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