Naturheilkunde von A bis Z

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass man einen Text nur dann versteht, wenn man auch die Worte definieren kann, die in den Texten vorkommen. Es ist nicht zu vermeiden, dass wir in unseren Texten Worte verwenden, die Sie vielleicht nicht immer verstehen. In unserem Lexikon finden Sie Antworten.


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Periduralanästhesie



Die Periduralanästhesie (die Abkürzung ist PDA auch synonym Epiduralanästhesie genannt) ist eine Form der Regionalanästhesie. Durch sie wird eine zeitweilige, umkehrbare Funktionshemmung von ausgewählten Nervensegmenten bewirkt. Dabei führt sie zu einer Empfindungslosigkeit, Schmerzfreiheit und Hemmung der aktiven Beweglichkeit im zugehörigen Körperabschnitt.

Wie bei der Narkose können durch sie unangenehme (zum Beispiel schmerzhafte) medizinische Prozeduren, wie Operationen und verschiedene Untersuchungen, schmerzfrei ausgeführt werden. Das Lokalanästhetikum wird dabei, im Gegensatz zu der Spinalanästhesie, außerhalb der Dura mater des Rückenmarks in den Wirbelkanal injiziert.

Für die Ausschaltung der Empfindung werden im Vergleich zur Spinalanästhesie größere Mengen des Lokalanästhetikums benötigt, da das Ausbreitungsvolumen (in den meisten Fällen über mehrere Segmente) größer ist. Zudem muß bei der Periduralanästhesie eine längere Diffusionsstrecke zwischen Injektionsort und Wirkort überwunden werden.

Die Periduralanästhesie ist zur Ausschaltung des gesamten Unterkörpers für Operationen ab dem Rippenbogen abwärts geeignet. Häufig wird die Kathetertechnik favorisiert, die längere Therapiezeiträume (über den eigentlichen Eingriff hinaus zur postoperativen Schmerztherapie) ermöglicht, diese wird zum Beispiel in dem Bereich der Geburtshilfe verwendet.


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