Naturheilkunde von A bis Z
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass man einen Text nur dann versteht, wenn man auch die Worte definieren kann, die in den Texten vorkommen. Es ist nicht zu vermeiden, dass wir in unseren Texten Worte verwenden, die Sie vielleicht nicht immer verstehen. In unserem Lexikon finden Sie Antworten.


(atopische Dermatitis, endogenes Ekzem): eine entzündliche Hauterkrankung, die mit Juckreiz, Rötung, Schuppen-, Bläschen- und Krustenbildung sowie einer Vergröberung der Oberflächenstruktur der Haut einhergeht und chronisch ist oder aber in Abständen immer wieder auftritt. Im Säuglingsalter beginnt die Neurodermitis meist mit einer Rötung der Wangenpartie und breitet sich dann über Kopfhaut, Hals, Rumpf und Extremitäten aus. In der Kindheit und Jugend sind in erster Linie Nacken, Handgelenke, Kniekehlen, Ellenbeugen und Fußrücken betroffen. Dies gilt auch für Erwachsene; bei ihnen kommen jedoch oft noch Hautreaktionen an Oberkörper und Gesicht hinzu.
Ursachen:
Die Ursachen sind noch nicht völlig geklärt, eine erbliche Veranlagung gilt jedoch als sicher. Außerdem können u. a. folgende Faktoren das Auftreten von Neurodermitis begünstigen bzw. die Beschwerden verstärken: Allergene (z. B. Lebensmittel oder darin enthaltene Lebensmittelzusatzstoffe; Nahrungsmittelallergien, Milcheiweißallergie), eine schlechte psychische Verfassung, starke seelische oder körperliche Belastungen sowie ein unverträgliches Klima.
Behandlung und Ernährung:
Bislang gibt es noch keine Therapie, durch die Neurodermitis geheilt werden kann; daher werden (mit Juckreiz lindernden Antihistaminika und entzündungshemmenden Kortikosteroiden) in erster Linie die Symptome behandelt. Außerdem sollte die Haut mit Salben oder Cremes (v. a. zink-, harnstoff-, teer- oder kortisonhaltigen Präparaten) eingefettet werden. Auch eine Klimaveränderung oder ultraviolettes Licht kann helfen. Außerdem sollten unverträgliche Lebensmittel gemieden werden. Diese lassen sich u. a. mithilfe eines Ernährungstagebuchs ermitteln, in das alle verzehrten Lebensmittel und im Anschluss eventuell auftretende Verschlechterungen des Gesundheitszustands eingetragen werden. Zu den unverträglichen Lebensmitteln gehören häufig Ei, Kuhmilch, Fisch und Nüsse. Eine spezielle Neurodermitisdiät gibt es zwar nicht; Ernährungsfehler (z. B. Minder- oder Überversorgung mit bestimmten Nährstoffen) sollten aber ausgeschlossen werden. Noch nicht völlig gesichert ist, ob Probiotika die Erkrankung lindern können; Untersuchungen deuten jedoch darauf hin. Zur Vorbeugung sollten Kinder aus Allergikerfamilien möglichst lange voll bzw. später teilweise gestillt werden.
Wichtiger Hinweis:
Nach Auskunft der Neurodermitisliga sollte man alternativ zur "klassischen" schulmedizinischen Behandlung (s.o) eine Behandlung mit kolloidalem Silber in Erwägung ziehen. Nach diesen Informationen kann mit kolloidalem silber eine nebenwirkungsfreie und erfolgreiche Behandlung erzielt werden, die zudem zu schnellen Verbesserungen führt. Aus der Sicht der Naturheilkunde ist insbesondere die Anwendung kortisonhaltiger Präparate zu vermeiden.
siehe auch Kortison
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