Naturheilkunde von A bis Z
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass man einen Text nur dann versteht, wenn man auch die Worte definieren kann, die in den Texten vorkommen. Es ist nicht zu vermeiden, dass wir in unseren Texten Worte verwenden, die Sie vielleicht nicht immer verstehen. In unserem Lexikon finden Sie Antworten.


Die Malaria ist eine Infektionskrankheit an der jährlich viele Millionen Menschen erkranken. Die Parasiten werden durch die weibliche Anopheles-Mücke, aber auch durch Injektionsnadel oder Blutkonserven übertragen.
Malaria ist eigentlich ein Sammelbegriff für mehrere Krankheiten, die durch vier miteinander verwandte Einzeller hervorgerufen werden. Die schwerste Form der Malaria ist die sogenannte Malaria tropica. Sie endet nicht selten tödlich und kann unter Umständen auch noch nach Jahren wieder auftreten. Malaria tertina und Malaria quartana sind hingegen relativ harmlos.
Die Inkubationszeit, also die Zeitspanne zwischen Infektion und Ausbruch, liegt bei etwa 10-30 Tagen, aber auch 60 oder mehr Tage sind möglich. Als erste Symptome treten leichtes Fieber, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und Abgeschlagenheit auf. Im weiteren Verlauf kommt es etwa alle zwei Tage zu starken Fieberanfällen und Schüttelfrost.
Eine wirksame Malaria-Schutzimpfung gibt es bisher leider nicht. Die Wissenschaft forscht aber auf Hochtouren an einem Impfstoff und hofft in den nächsten Jahren erste Erfolge auf dem Weg zur Malaria-Impfung verzeichnen zu können.

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