Naturheilkunde von A bis Z
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass man einen Text nur dann versteht, wenn man auch die Worte definieren kann, die in den Texten vorkommen. Es ist nicht zu vermeiden, dass wir in unseren Texten Worte verwenden, die Sie vielleicht nicht immer verstehen. In unserem Lexikon finden Sie Antworten.


Dieser Stoff ist – wenn er in den menschlichen Körper gelangt – hochgiftig und löst Krankheiten aus. Mit Hilfe eines Speicheltests auf toxische Substanzen (Syncrometertest) kann festgestellt werden, ob man belastet ist. Mit Hilfe verschiedener naturheilkundlicher Verfahren kann der Stoff aus dem Körper aber wieder ausgeleitet werden.
Lithium [ˈliːtiʊm] ist ein Chemisches Element mit der Ordnungszahl 3 und wird zu den Leichtmetallen gerechnet.
Es wurde 1817 von Johan August Arfwedson entdeckt. Der Name stammt vom altgriechischen Wort λιθος, lithos, „Stein“, da Lithium zuerst im Gestein nachgewiesen wurde. Lithium ist das leichteste aller Metalle. Es ist sehr reaktionsfreudig und deshalb in freier Form in der Natur nicht anzutreffen. An völlig trockener Luft ist es bei Raumtemperatur stabil. An feuchter Luft bildet sich an der Oberfläche schnell eine mattgraue Schicht aus Lithiumhydroxid. Als Spurenelement ist es ein häufiger Bestandteil von Mineralwasser.
Das lithiumhaltige Mineral Petalit wurde zuerst von dem brasilianischen Wissenschaftler José Bonifácio de Andrada e Silva Ende des 18. Jahrhunderts entdeckt. Als Entdecker des Lithium gilt der Schwede Johan Arfwedson, der im Jahre 1817 die Anwesenheit eines fremden Elementes in den Mineralen Spodumen und Lepidolit LiAl(Si2O5)2 feststellte, als er Mineralienfunde von der Insel Utö in Schweden analysierte. 1818 war es der deutsche Chemiker Christian Gmelin, der bemerkte, das Lithiumsalze eine rote Flammenfärbung ergeben. Beide Wissenschaftler scheiterten in den folgenden Jahren mit Versuchen dieses Element zu isolieren.
Erstmals isoliert wurde Lithium durch William Thomas Brande und Sir Humphrey Davy mittels eines elektrolytischen Verfahrens aus Lithiumoxid im Jahre 1818. Bunsen und Matiessen gelang es 1855 durch Elektrolyse von Lithiumchlorid größere Mengen des Elementes zu isolieren. Mit der ersten kommerziellen Produktion von Lithium begann im Jahre 1923, mittels Elektrolyse einer Schmelze aus Lithium- und Kaliumchlorid, die deutsche Metallgesellschaft (heute: GEA Group).
Lithium ist ein silberweißes, weiches Leichtmetall. Es ist bei Raumtemperatur das leichteste aller festen Elemente (Dichte 0,534 g/cm3). Nur fester Wasserstoff bei -260 °C ist mit einer Dichte von 0,0763 g/cm3 noch leichter. Lithium hat von allen Alkalimetallen den höchsten Schmelz- und Siedepunkt.
Lithium ist äußerst reaktiv. Es reagiert als eines von wenigen Elementen direkt mit Stickstoff zu Lithiumnitrid Li3N (langsam sogar bei Raumtemperatur). An der Luft bilden sich sehr schnell Nitrid- und Oxidschichten. Es wird deshalb -ähnlich Natrium- unter Petroleum aufbewahrt. Die Chemie des Lithiums unterscheidet sich, bedingt durch die hohe Ladungsdichte des Lithium-ions von der anderen Alkalimetalle. Die Reaktionen des Lithiums verlaufen meist langsamer und sind weniger heftig als die des Natriums und Kaliums. Lithium und Lithiumverbindungen ähneln in einigen Eigenschaften dem Magnesium (Schrägbeziehung im Periodensystem), da die Ionenradien von Lithium und Magnesiumionen ähnlich sind. Lithium bildet -im Gegensatz zu Natrium- viele metallorganische Verbindungen. Die bekannteste Lithiumorganische Verbindung ist Butyllithium, eine in der organischen Chemie wichtige starke Base.
Es wird in qualitativ hochwertigen Batterien und Akkumulatoren verwendet.
In der Medizin wird Lithium vor allem bei der Lithiumtherapie in Form von Salzen, wie dem Lithiumcarbonat, gegen bipolare Affektstörungen, Manie, Depression und Clusterkopfschmerz eingesetzt.
Nach oben 
|