Naturheilkunde von A bis Z
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass man einen Text nur dann versteht, wenn man auch die Worte definieren kann, die in den Texten vorkommen. Es ist nicht zu vermeiden, dass wir in unseren Texten Worte verwenden, die Sie vielleicht nicht immer verstehen. In unserem Lexikon finden Sie Antworten.


Glycin, auch Glykokoll, Glykoll oder Aminoessigsäure genannt, ist ein weißer Feststoff. Es gehört zu den natürlich vorkommenden Aminosäuren und ist ein Baustein der Proteine (Eiweißstoffe) der lebenden Organismen einschließlich Mensch und Tier.
Glycin ist die einfachste und leichteste Aminosäure (Aminocarbonsäure). Es ist als einzige proteinogene Aminosäure nicht chiral und damit nicht optisch aktiv (in speziellen Proteinen - z.B. Peptid-Antibiotika - werden achirale, disubstituierte Aminosäuren wie Aminoisobuttersäure [AIB] gefunden).
Glycin ist sehr gut in Wasser löslich.
Glycin wirkt im Zentralnervensystem als inhibitorischer Neurotransmitter über einen ähnlichen Mechanismus, wie der γ-Aminobuttersäure-A-Rezeptor, also über die Öffnung von ligandengesteuerten Chlorid-Kanälen und führt so zu einem Inhibitorischen Postsynaptischen Potential (IPSP).
siehe auch Aminosäuren
siehe auch Aminosäuren im Überblick

|