Naturheilkunde von A bis Z
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass man einen Text nur dann versteht, wenn man auch die Worte definieren kann, die in den Texten vorkommen. Es ist nicht zu vermeiden, dass wir in unseren Texten Worte verwenden, die Sie vielleicht nicht immer verstehen. In unserem Lexikon finden Sie Antworten.


Caragheen (Irisches Moos, Knorpeltang)) wird aus Rotalgenarten gewonnen und zur Therapie von Magengeschwüren (kompetitive Hemmung der Wirkung von Pepsin) sowie als schleim¬lösendes Mittel bei Husten eingesetzt. Es baut auf und wirkt auf die Schilddrüse, sowie schützend auf die Schleimhäute.
Diese bis zu 25 cm große Rotalge kommt an den Atlantikküsten Europas und Nordamerikas vor. Sie wird von hand oder mit Rechen bei Niedrigwasser geerntet und in der Sonne getrocknet. Caragheen enthält große Mengen an reizlindernden Polysacchariden (Carageenate), bis zu 10 % Proteine, Aminosäuren, Jod und Brom.
Anwendung: Als reizlinderndes und schleimhautschützendes Mittel wird dieser tang vor allem bei Husten und Bronchitis angewendet. Seine auswurffördernde Wirkung erleichtert das Abhusten von Schleim. Er beruhigt trockene und gereizte Schleimhäute. Er hilft ebenso bei Magenübersäuerung, Magenschleimhautentzündung und Magengeschwüren (hemmt die Wirkung von Pepsin) sowie Harnwegsinfekten. Die Alge baut auf (Nahrung für Genesende), wirkt auf die Schilddrüse (Jod) und schützt alle Schleimhäute. Bei äußerer Anwendung beruhigt sie entzündete Haut. Caragheen wirkt zudem blutverdünnend.

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