Naturheilkunde von A bis Z

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass man einen Text nur dann versteht, wenn man auch die Worte definieren kann, die in den Texten vorkommen. Es ist nicht zu vermeiden, dass wir in unseren Texten Worte verwenden, die Sie vielleicht nicht immer verstehen. In unserem Lexikon finden Sie Antworten.


A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z


Cholecalciferol




Cholecalciferol: neben Calciferol die Bezeichnung für Vitamin D3.

Es ist fettlöslich und wird durch Sonnenlicht unter der Haut aus einer Form von Cholesterin gebildet oder mit der Nahrung aufgenommen. Man misst es in Mikrogramm oder Internationalen Einheiten (IE), der Tagesbedarf eines Erwachsenen liegt bei 200 – 400 IE oder 5 – 10 Mikrogramm.

Als „Anti-Rachitis-Vitamin“ fördert es die Resorption von Calcium und Phosphor aus der Nahrung und den Einbau dieser Mineralien in die Knochen. Vitamin D ist notwendig für Wachstum und Entwicklung sowie Erhaltung von kräftigen Knochen, Zähnen, Sehnen und Bändern.

Mangelsymptome sind Rachitis, Wachstumsstörungen, krumme Beine, Trichterbrust, Knochenerweichung, Neigung zu Knochenbrüchen, Osteoporose, schlechte Zähne, dicke Knie und Knöchel, aber auch Bluthochdruck, Muskelschwund, Neigung zu Entzündungen, Akne, Ekzemen, Nervosität.

Vitamin D, das eigentlich ein Hormon ist, erfüllt seine Aufgaben optimal zusammen mit Vitamin A, neuere Forschungen bestätigen die gemeinsame Schutzfunktion gegen Hauterkrankungen wie Akne und Schuppenflechte und die Förderung der Zellatmung zugunsten einer Abwehrstärkung, auch gegen Erkältungen.

Vitamin D hilft zudem bei der Bleientgiftung, es stärkt Konzentration und Lernfähigkeit und fördert das Heilen einer Bindehautentzündung.

Beste natürliche Quellen sind: Fleisch, Leber, Fischöle (zusammen mit Vitamin A), Fisch, Milchprodukten Ei. Als Provitamin Ergosterin kommmt es vor in Weizenkeimöl, Spinat, Kohl, Pilzen, Hefe, Nüssen, Sprossen und Sonnenblumenkernen. 60g Hering, ein Ei, 300g Kalbfleisch oder ein Teelöffel Lebertran decken den Tagesbedarf.

Die Einnahme der Pille über längere Zeit verursacht ein Defizit.

 

siehe auch Vitamin D


Fördermitglieder:

Sie sollten Informationen aus unserem Seiten niemals als alleinige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwenden. Bei gesundheitlichen Beschwerden fragen Sie einen anerkannten Therapeuten, Ihren Arzt oder Apotheker. Bei Erkrankungen von Tieren konsultieren Sie einen Tierarzt oder einen Tierheilpraktiker. Die Artikel und Aufsätze unserer Seiten werden ohne direkte medizinisch-redaktionelle Begleitung und Kontrolle bereitgestellt. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem Therapeuten, Arzt oder Apotheker ein.

Copyright (c) by
Research for
Health Foundation