Naturheilkunde von A bis Z
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass man einen Text nur dann versteht, wenn man auch die Worte definieren kann, die in den Texten vorkommen. Es ist nicht zu vermeiden, dass wir in unseren Texten Worte verwenden, die Sie vielleicht nicht immer verstehen. In unserem Lexikon finden Sie Antworten.


Cobalamin: bekannter unter dem Namen "Vitamin B12", ein wasserlösliches, schon in winzigen Mengen wirkendes Vitamin, auch als Cyanocobalamin bezeichnet.
Es wird in Mikrogramm gemessen und hat als einziges Vitamin Spuren des essentiellen Mineralstoffs Kobalt, den amerikanische Forscher mit Langlebigkeit in Verbindung bringen. Als einziges der wasserlöslichen Vitamine kann es der Körper speichern. Das Vitamin wird nicht gleichmäßig aus der Nahrung gewonnen.
Zu seiner Herstellung und Verwertung wird eine gesunde Darmflora benötigt, sowie als „ Begleitschutz“ eine Eiweiß-Zucker-Verbindung, der so genannte Intrinsic-Faktor (Aufnahmefaktor), der in der Magenschleimhaut produziert wird. Um perfekt funktionieren zu können braucht dieses Vitamin Kalzium, Zink, Folsäure, Cholin und Pantothensäure als Begleiter. Es selbst sorgt dafür, dass Eisen besser aufgenommen wird und dass Carotine in Vitamin A umgewandelt werden. Hohe Verluste können durch Darmerkrankungen und -operationen, durch Gaben von Antibiotika, durch Mangel an Magensäure, Alkoholismus oder starkes Rauchen oder durch Einnahme von Schlaftabletten oder Östrogen entstehen. Eine richtig funktionierende Schilddrüse hilft bei der Aufnahme von B12.
Es bildet und regeneriert rote Blutkörperchen und hilft damit Anämie zu vermeiden. Es vermindert das Herzinfarktrisiko, weil es beim Abbau der Aminosäure Homocystein beteiligt ist. Vitamin B12 steigert Wachstum und Appetit bei Kindern, verbessert Konzentration, Gedächtnis und Gleichgewicht. Es bietet Schutz gegen Raucherkrebs, mildert Reizbarkeit und erhält ein gesundes Nervensystem. Außerdem ist es am Stoffwechsel von Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten beteiligt.. Mangelerkrankungen sind Perniciöse Anämie und neurologische Störungen.
Die besten natürlichen Quellen: Chlorella- und Spirulina-Algen (ein Teelöffel deckt bereits den fünffachen Tagesbedarf), rotes Fleisch, Leber, Zunge, Herz, Hirn, Fisch, Milch, Quark, Käse, Eier, Bierhefe, Keimlinge. Wer viel Eiweiß isst, braucht mehr Vitamin B12.
siehe auch Vitamin B12

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