Naturheilkunde von A bis Z
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass man einen Text nur dann versteht, wenn man auch die Worte definieren kann, die in den Texten vorkommen. Es ist nicht zu vermeiden, dass wir in unseren Texten Worte verwenden, die Sie vielleicht nicht immer verstehen. In unserem Lexikon finden Sie Antworten.


Eine schwefelhaltige Aminosäure, deren stabile Form Cystin heißt.
Der Körper kann sie je nach Bedarf ineinander umwandeln. Beim Stoffwechsel gibt Cystin Schwefelsäure ab, die mit anderen Substanzen zusammen bei der Entgiftung des Körpers hilft.
Cystein gilt als starkes Antioxidans, das vor Zellzerstörung durch radikalen Sauerstoff schützt. Es kann den Organismus gegen radioaktive Strahlen und negative Umwelteinflüsse abschirmen, Gifte neutralisieren und den Alterungsvorgang verlangsamen.
Cystein ist auch ein wirkungsvoller Schutz gegen Kupfervergiftung. Es ist zu 10 – 14 % in Haut, Haaren, Nägeln und Sehnen enthalten und daher unentbehrlich zur Bildung dieser Strukturen. Ein Cysteinpräparat, täglich zusammen mit der dreifachen Menge Vitamin C genommen, hilft Rauchern und Alkoholliebhabern (Präparate nie auf nüchternen Magen nehmen).
Diabetiker sollten mit hohen Dosierungen von Cystein, Vitamin C und B1 vorsichtig sein. Die Verbindung dieser Wirkstoffe könnte die Wirkung des Insulins schmälern. Unsere Nahrung enthält nur wenig Cystein, der Organismus kann es aus Methionin und Serin herstellen.
Cystein beugt dem Haarausfall vor, vermindert die Schuppenflechte, verbessert den Zustand von Haar, Haut und Nägeln. Zudem fördert es die Fettverbrennung und den Muskelaufbau.
siehe auch Aminosäuren
siehe auch Aminosäuren im Überblick

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