Therapieverfahren der Naturheilkunde
Seit alters her sucht der Mensch nach Verfahren und Therapien, um seine aus dem Gleichgewicht geratene Körperharmonie wiederherzustellen. An den verschiedenen Stellen auf unserem Planeten sind dabei sehr unterschiedliche Ansätze zur Heilung entstanden. Östliche Methoden werden eher als "ganzheitlich" eingestuft, weil sie Körper, Geist und Seele als eine untrennbare Einheit ansehen. Die westliche Medizin hat sich dagegen eher auf die Behandlung von Symptomen spezialisiert.


Akupressur
Akupressur ist eine Behandlungsmethode der Traditionellen chinesischen Medizin (TCM), die durch sanften Druck auf verschieden Hautareale zu Schmerzlinderung führt und auf die Organe und ihre Funktionen wirkt. Auf Chinesisch nennt man die Akupressur "Zen Jui". Diese Methode ist ein Teil der chinesischen Tuina-Massage, die langsam auch im Westen bekannter wird.
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Akupunktur
Die Akupunktur ist ein Therapieverfahren der Traditionellen chinesischen Medizin (TCM), bei dem an bestimmten Punkten feine Nadeln einige Millimeter tief in die Haut gestochen werden (lat. acus = Nadel, pungere = stechen).
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Aromatherapie
In der Aromatherapie sollen durch Düfte Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen gelindert werden. Die verwendeten ätherischen Öle gewinnt man aus den Blättern, Blüten, Samen, Früchten, Zweigen und Wurzeln von Pflanzen, meist durch Wasserdampfdestillation. Bei der Aromatherapie wird vor allem von der Annahme ausgegangen, dass über das Riechzentrum und das limbische System im Gehirn Gefühle und Stimmung und damit das allgemeine Wohlbefinden beeinflusst werden können.
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Ayurveda
Ayurveda (die Wissenschaft vom Leben) ist die traditionelle Medizin Indiens, die ganzheitliche indische Naturheilkunde. Es ist ein Teil der spirituellen "vedischen Wissenschaften" (veda = vollständiges Wissen), die auch Yoga, Meditation und Astrologie einschließen und ein umfassendes Verständnis des gesamten Universums vermitteln sollen.
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Bioresonanztherapie
Die Bioresonanztherapie gehört zu den "Bioelektrischen Therapien", auch "Biophysikalische Therapien" genannt. Diese erfassen mit Hilfe von speziellen Apparaten bestimmte körpereigene elektromagnetische Vorgänge und gehen davon aus, dass sich Fehlfunktionen des Organismus an veränderten Schwingungsmustern etc. erkennen lassen.
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Clean-Me-Out
Das Clean-Me-Out Programm nach dem berühmten Heilforscher Dr. Anderson ist eine neue Methode, sich auf einfache Weise selbst zu helfen und auf natürlichem Weg außergewöhnliche Vitalität zu erreichen, indem man entsäuert, den Darm vollständig reinigt, den Körper entgiftet, Schwermetalle ausleitet, Parasiten beseitigt und die Verdauung und die Leber saniert.
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Colon-Hydro-Therapie
Diese Therapie ist eine Weiterentwicklung des Einlaufes. Sie wurde in den USA entwickelt und fand über Kanada ihren Weg nach Europa. Einläufe waren früher Teil der ausleitenden Verfahren, die in den traditionellen Medizinsystemen vieler Kulturen zu finden waren und noch sind. Auch vor und während Fastenkuren werden Einläufe verabreicht, um die Darmentleerung zu fördern und Entgiftungserscheinungen entgegenzuwirken.
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Die Eigenbluttherapie
Die Eigenbluttherapie ist ein naturheilkundliches Therapieverfahren, eine Art Reiztherapie, bei der dem Patienten aus einer Vene Blut entnommen und danach wieder unverändert oder aufbereitet in die Muskulatur oder Haut zurückgespritzt wird.
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Entspannungsmassage
Die Massage gilt als eine der ältesten Behandlungsmethoden der Medizin, deren Elemente in allen Kulturen enthalten sind. Die ursprüngliche Technik kam aus dem fernen Osten nach Europa und reicht bereits Jahrtausende zurück. Sie wurde überwiegend zur Behandlung von Bewegungsstörungen verwendet. Man schätzte sie natürlich auch wegen ihrer überaus angenehmen und anregenden Wirkung.
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Ergotherapie
Ergotherapeuten behandeln mit und durch Aktivitäten. Das Selber-Tun steht im Mittelpunkt. Alles was notwendig ist, damit ein Patient wieder etwas selber tun kann, ist für den Ergotherapeuten von Interesse. Ergotherapie geht nämlich davon aus, dass Aktiv-Tätig-Sein ein menschliches Grundbedürfnis ist und eine therapeutische Wirkung hat. Durch das Tun kommuniziert man mit seiner Umwelt. Man bekommt Rückmeldungen über seine Leistungsfähigkeit, seinen Wert und seine Bedürfnisse.
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Eutonie
Unser emotionales Befinden spiegelt sich im Tonus, unserer Körperspannung, wider und wird durch körperliche und psychische Prozesse auf vielfältige Weise beeinflusst. "Eutonie" bedeutet übersetzt "gute Spannung". Die Eutonie ist eine körperbezogene Praktik, die ein tiefes Körperbewusstsein vermittelt, mit der Absicht, optimale Bewegungsfähigkeit zu erreichen.
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Farbtherapie
Die Farbtherapie und Farblichttherapie beruht auf der Annahme, dass Farben einen positiven Einfluss auf unser Wohlbefinden haben können. Ihre Anhänger behaupten, dass sie auch spezifische Wirkungen auf das Nervensystem, die Hormon- und Drüsenaktivitäten hervorrufen können. Wissenschaftliche Belege sind dafür keine vorhanden.
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Feldenkrais
Übungen nach der Feldenkrais-Methode haben nicht den Sinn, Muskeln zu trainieren. Ziel der Bewegungsschule ist es, sich selbst besser wahrzunehmen, eingefahrene Bewegungsmuster zu ändern und sich dadurch körperlich, geistig und seelisch wohler zu fühlen.
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Hildegard-Medizin
Unter Hildegard-Medizin versteht man eine Sammlung von gesundheitsfördernden Methoden, die der mittelalterlichen deutschen Nonne und Äbtissin Hildegard von Bingen (1098 - 1179) zugeschrieben werden. Dazu zählen die Pflanzenheilkunde und Ernährungstipps, Bäder, Wickel, Schröpfen, Aderlass, Edelstein-Therapie und die Vermeidung schädlicher seelischer Einflüsse.
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Homöopathie
Die Bezeichnung Homöopathie leitet sich vom altgriechischen "homoios" für "ähnlich" und "pathos" für "Leiden" ab und beschreibt das Prinzip dieser Heilmethode, das Ähnlichkeits- oder Simileprinzip: Ähnliches kann durch Ähnliches geheilt werden. Das bedeutet, die Substanz, die in hochverdünnter Form eingenommen wird, löst in einer höheren Dosierung bei einem gesunden Menschen genau die Symptome aus, durch die sich die zu behandelnde Krankheit oder Befindlichkeitsstörung äußert.
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Kinesiologie
Die Kinesiologie ist eine Richtung der alternativen Medizin. Der Begriff geht zurück auf die altgriechischen Wörter κίνησις (Kinesis = Bewegung) und λόγος (Logos = Wort, Lehre) und bedeutet „Lehre von der Bewegung“. Der Begriff steht für diagnostische und therapeutische Verfahren. Zentrales Werkzeug der Kinesiologie ist der so genannte "Muskeltest".
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Kneipp-Therapie
Unter Kneipp-Therapie versteht man ein nach ihrem Urheber, dem Wörishofener Pfarrer Sebastian Kneipp (1821-1897) benanntes ganzheitliches Therapiekonzept. Kneippen eignet sich für die Vorbeugung, die Behandlung und die Nachbehandlung vieler akuter und chronischer (Zivilisations)-Krankheiten.
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Magnetfeldtherapie
Unter dieser Methode versteht man die Therapie mit gleichbleibenden oder pulsierenden Magnetfeldern mit Hilfe von Magneten oder mit Strom betriebenen magnetischen Hilfsmitteln (Matten etc.). Ein Magnetfeld ist ein Kraftfeld, das entweder durch einen natürlichen Magnetstein oder künstlich über eine stromführende Spule und ein leitfähiges Material erzeugt werden kann. Eine Tatsache, die sich die Magnetfeldtherapie zunutze macht, da auch im menschlichen Körper Ionen, d.h. elektrisch geladene Teilchen, existieren.
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Meditationstechniken
Meditation (lat. meditatio = „das Nachdenken über“ oder lat. medius = „die Mitte“) ist eine religiöse oder spirituelle Praxis, die durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübung tiefe Entspannung und einen veränderten Bewusstseinszustand erreichen kann. Ziel ist Stille oder innere Leere, ein Zustand frei von Gedanken, oft verbunden mit einem Gefühl von Eins-Sein. Ziel vieler spiritueller Richtungen ist die Erleuchtung. Viele Meditationstechniken sind als Übungen zur Entspannung anerkannt.
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Orthomolekulare Medizin
Orthomolekulare Medizin hat etwas mit Nährstoffen zu tun. Nun gibt es ja genügend Menschen, übrigens nicht nur Mediziner, die dieses Konzept mit reichlich Vorurteilen betrachten und der Meinung sind, dass die Wirkung der Mikronährstoffe „wissenschaftlich“ nicht belegt sei, dass Vitalstoffkombinationen unnötig wären und lediglich „teuren Urin“ produzieren würden oder dass es ohnehin keinen Vitaminmangel mehr gäbe.
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Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)
Unter Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) versteht man vor allem das Heilen mit Kräuterzubereitungen wie Tees, Inhalationen, Bäder, Umschläge, Waschungen, Auflagen und Tinkturen.
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Placebo
Ein Placebo (lateinisch "ich werde gefallen") im engeren Sinne ist eine Tablette oder ein anderes medizinisches Präparat, welches keinen pharmazeutischen Wirkstoff enthält und somit per Definition auch nicht durch einen solchen Stoff eine pharmazeutische Wirkung verursachen kann.
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Traditionelle Chinesische Medizin
Die Traditionelle chinesische Medizin (TCM) kann in unserem westlichen Sinn als "Ganzheitsmedizin" verstanden werden. Der Begriff "Körper-Geist-Seele" aus der chinesischen Heilkunde bezeichnet die untrennbare leiblich-seelische Einheit des Menschen.
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Wickel und Packungen
Wickel eignen sich gut zur häuslichen Anwendung und das Einsatzgebiet reicht von leichten Befindlichkeitsstörungen bis zur Behandlung von schweren chronischen Erkrankungen. Typische Anwendungen sind etwa der Waden- oder Brustwickel. Wenn die Wickel mehr als zwei Drittel der Körperoberfläche bedecken, spricht man von Packungen.
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Yoga
Mit Yoga soll ein Zustand der inneren Einheit und Harmonie erreicht werden. Yoga lebt durch die Praxis und durch den Einzelnen. Jeder kann und darf seine Erfahrungen machen und seinen eigenen Weg finden. Besonders wichtig für den Schüler ist in jeder Hinsicht der Yogalehrer, welcher dem Übenden stets mit Rat und gutem Willen zur Seite steht. Yoga folgt einem systematisch gegliederten und zielgerichteten Aufbau.
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